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Gesellschaft für der Höritzer Passionsspiele
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Hoøice 143
Hoøice na Šumavì
382 22

CZECH REPUBLIC
+420  777 662 143

Vorstand
Kutlák Miroslav
+420  777 662 143

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+420 608 417 284


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Geschichte der Passionsspielen

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Die Afänge der Gemeinde Höritz reichen bis ins 13. Jahrhundert, zum ersten Mal wurde sie 1272 erwähnt, damals gehörte Höritz mit der nächsten Umgebung den Herren von Kosova Hora. Einer von ihnen, Jindøich verkaufte das Gut an Záviš von Falkenštejn und dessen Bruder Witiko von Krumau aus dem Geschlecht der Rosenberger. Daher kommt auch der Höritzer Wappen – die fünfblätrige rote Rose im weissen Feld. Die hiesige Pfarre ist jedoch noch älter, sie stammt aus dem Jahre 1248. Im Jahre 1375 ist Höritz die wichtigste Gemeinde in der ganzen Umgebung, es hat eigenen Dorfrichter, die Ratsherren und eigene Rechtsprechung. Im Jahre 1549 hat der Abt Pavel von Vyšší Brod Höritz die Rechte eines Marktes erteilt.

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Die Anfänge der Tradition der Höritzer Passionsspielen gehen bis in das 13. Jahrhundert zurück, was eng mit den schweren, manchmal unerträglichen, Bedingungen der Untertanen verbunden ist. Die Religion wird oft zum Ausweg aus der schwierigen Situation. Die Menschen verbinden ihr Leiden mit dem Leiden Christi und glauben, dass auch für sie kommt die Auferstehung, dass bessere Zeiten kommen. Man sucht das Gute und das Böse und bemüht sich es in Volksspielen darzustellen. Ihre Entwicklung wurde jedoch von den Kriegsereignissen im 17. Jahrhundert negativ gekennzeichnet. Nächste Erneuerung der Tradition folgt am Anfang des 19. Jahrhunderts und geht aus der Religiosität des einfachen Höritzer Volkes heraus. Die erste Aufführung war im Jahre 1816. Den ersten Text der neuzeitlichen Passionsspiele verfasste der Höritzer Leinwebermeister Paul Gröllhesl. Der Text trug den Titel „Das Leiden und Sterben Unseres Herrn Jesu Christi, ein Trauerspiel in 5 Aufzügen und einem Vorspiel“ und diente für längere Zeit als Bühnebuch. In den Jahren 1816 – 1840 wurde an den Sonntagen in der Fastenzeit und zu Ostern in Gasthaussälen und ohne Kostüme gespielt. Die Tradition der Spiele und ihre steigernde Niveau trugen dazu bei, dass ihr Ruhm sich weit ins Ausland von Österreich bis Spanien verbreitete. Deshalb beschlossen die Höritzer ein neues Passionsspielhaus zu bauen. Das Theater wurde am 25. Juni 1893 eröffnet und noch in diesem Jahr besuchten die Passionsspiele  40000 Zuschauer. Passionsspiele wurden in breiter Umgebung berühmt und so kann man sich nicht wundern, dass zu der Zeit besuchten die Spiele auch bedeutende Persönlichkeiten, zum Beispiel die Kaiserfamilie, Fürst Schwarzenberg, die Vertreter der Kirche. Im Unterschied zu anderen Passionsspielorten, wo meistens mit mehrjähriger Unterbrechung gespielt wird, spielte man in Höritz häufiger. Nur während des 1. und 2. Weltkriegs wurden die Spiele unterbrochen. In der Zeit des 2. Weltkriegs diente das Theater als Militärlager. Nach dem Kriegsende veranlasste Jaroslav Tomáš Vetešník die Erneuerung der Passionsspiele. Man begann das reduzierte Passionsspiel zu üben und das Passionsspielhaus zu renovieren.

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Schon im Jahre 1947 fanden im Theater die ersten auf Tschechisch gespielten gekürzten Passionsspiele statt. Im nächsten Jahr wurde zum zweiten Mal gespielt, diesmal die vollständige Fassung. Die tschechische Aufführung wurde zum Symbol des Antritts der tschechischen Sprache und der tschechischen Bewohnern in die Umgebung. Nach 1948 wurde in Höritz nicht mehr gespielt in den sechziger Jahren wurde auch das Theatergebäude niedergerissen. Der Versuch um die Erneuerung der Passionsspiele wurde so nach dem Eingriff der kommunistischen Ideologen beendet. Ihre Tradition wurde jahrelang zum Dorn im Auge der Kulturzensoren.  

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Sponsor Gemeindeamt Hoøice na Šumavì
Dieser Projekt wird vom EU Programm Phare CBC und vom Bezirksamt unterstützt

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